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Darwin, #BrutforceYourLife .. lebt immernoch


Freunde genießt das Leben und nutzt Euren hoffentlich gesunden Körper für Schabernack und immer schon auf Video festhalten !=`? Ja ! JA!
 

 

Underwater Rugby Dortmund – Team Video

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..DAS ist ein geniales Stück Bewegtbild mit überwältigender Tonspur und einem deluxem Schnitt!

Herbstfarbe? Weiß, Diggi #allwhiteeverything #kswiss

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Classic, clean, chique – ich mag KSwiss.
Auch in der Saison Herbst-Winter 2014/15 sind die Modelle wieder sehr easy und klassisch kleidsam.

Zugegeben, damit drehst du vielleicht keine Fashionista-Köpfe – aber, immer nur Spektakel, “Uffftata” und “Tschingdederassa” HighTechNeonHyperfuse ist auf Dauer genauso übelst lahm, wie ausschließlich Understatement-Treter zu tragen.
Bei mir ist die Schuhwahl total Tagesform- und Launen-abhängig, genau wie der Rest meiner Klamotte, ich brauch die Vielfalt und Balance in meiner Sneaker-Rotation.
Ying & Yang, Baby!

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Hier seht Ihr alle Modelle der Courtstyle-Collection:
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Die neue, knöchelhohe Mid-Cut-Version Classic II Mid übersetzt den altehrwürdigen Tennis-Champ gekonnt in einen modernen Streetwear-Kontext. Mit Details aus Lackleder, perforiertem Premiumleder und einer schlanken Silhouette zeigt sich der Classic fest im modischen Hier und Jetzt verankert. Wie es sich für einen waschechten Courtstyle-Sneaker gehört dominieren weiße Töne und eine cleane Designhandschrift.

Der Relaunch des ebenso aus den Archiven stammenden Modell Lozan III zelebriert den Court-Look der Neunziger. Das Modell im old-school Look und stattlicher Silhouette zeigt sich mit einer Premium-Version aus Straußenleder mehr als fashionforward.

Der All Court Tennis SO ist mit seiner schlanken Sohle und seinem reduzierten Design der Gentleman auf dem Court. Rauleder und perforiertes Premiumleder in Weiß und Wacholdergrün runden den sportlichen Chic ab.

Der seit einigen Saisons vertretene Adcourt 72 SO wird in der Saison Herbst-Winter 2014/15 dem Courtthema der Kollektion angeglichen und zeigt sich den Gepflogenheiten des Tennissports entsprechend überwiegend in Weiß. Materialkombinationen von Rau- und Glattleder geben dem Style ein modernes Upgrade.

Das Modell Adcourt 72 Premium komplettiert das gemischte Doppel mit Versionen aus dunklem Premium-Glattleder und abgesetzter Zehenkappe mit gewachstem Finish.

 

… ok, fast alle – hier, mein Favorit –> ein mittelhoher Tennisschuh … HOTHOTHOT!

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Und hier noch ein kleiner, aber wichtiger Tipp:
Die Größen, zumindest beim Classic II, fallen großzügig aus – bei Nike hab ich glatt US10/EU44, bei Adidas glatt 44 2/3 und bei meinen KSwiss Classic II ist die 44 doch recht groß. da hätte eine 43,5 wohl gereicht.

Die Schuhe gibt’s hier!

16:30 Uhr gibt’s Bier im Tal! Part: II – Auf in die Berge-

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German Sportivo
Als erstes rief ich den Minibusfahrer, der den Trip von Tirana bis ins Valbonatal anbot, an.
Sein jüngerer Kollege, mit dem ich dann am Telefon sprach, sagte, ich solle um fünf Uhr
morgens vor dem „Tirana International Hotel“ stehen. Man würde mich dort einsammeln. Später
erfuhr ich, dass die Reise für 35€ doppelt so teuer war, wie für Albaner. Die freundliche Dame
in der offiziellen Touristeninfo in Tirana sagte mir, alles, was ich für die Reise bräuchte,
würde ich im TEG finden. Das Tirana East Gate, ein Einkaufszentrum, bot im Anbetracht des
Vortages nicht viel Neues. Es war aber besser besucht als die anderen Einkaufszentren, was
nicht zuletzt daran lag, dass es von Tirana aus einen kostenlosen Shuttlebus dorthi n gab.
Eine Packung Schmerzmittel fehlte mir noch für den Bergtrip. Für den Fall der Fälle.
Und ein Pulli für die Abendstunden. Tramadol 50mg bekam ich frei in der Apotheke. Welch ein
Glück. Zurück in Tirana wurde ich unternehmungslustig. Mein Auge überflog die Google Map
und las „Shooting Range”. Cool! Ballern in Albanien. Ich ging runter zur Straße und entdeckte
zufällig denselben Taxifahrer, der mich schon zum Balkoni durch die Berge gefahren hatte.
Wir freuten uns beide, uns zu sehen. Mit Hilfe seiner Kollegen wusste er schon bald,
wohin die Fahrt gehen sollte. „Sportivo” war das Stichwort. Man stelle sich mich nur mit
schwarzer Sonnenbrille vor, wie ich gestikulierend in den Himmel ballere, und vier Taxifahrer
um mich herum beraten, was ich wohl meinen könnte. Die Shooting Range machte Spaß. 25
Schuss für 11€ mit einer Schrotflinte. Zum Glück kannte ich dieses Gewehr aus Hamburg
vom City Gun Club ganz gut. Die Albaner staunten nicht schlecht: 8 von 25. Das ist wohl
ganz gut, wenn man zuvor noch nie auf Tontauben geschossen hat. Zurück in Tirana aß ich
das beschissenste Lamm meines Lebens. Reiner Touristennepp. Mit halbvollem Magen packte
ich meine Sachen für den nächsten Morgen. Weckservice um 4:00 Uhr.
Tag vier: Reise ins Valbonatal Pünktlich um 4:00 Uhr rief mich der Rezeptionist an. Ich war
bereits seit drei Minuten wach und schon halb nackt unter der Dusche. Ich schnürte die
Klamotten zusammen und startete zum „Tirana International Hotel“. Um 5:22 Uhr fuhr endlich
der Minibus vor, der mich nach Koman/Valbona bringen sollte. Schnell klärte ich die
Bezahlformalitäten. Als ich mein Wechselgeld zurückbekam, fehlten 1000 Lek. Freunde, nicht
mit mir. Mein korrektes Wechselgeld bekam ich mit reichlich Nachdruck schließlich wieder. Der
dicke Fahrer fuhr sicher, hielt hier und dort an und gabelte Leute auf, die in die Richtung Koman
wollten. Endlich an der Fährstation des Koman Stausees angekommen, wurde ich an Mario
Molla verwiesen. Er war der Bootsführer der „Annika”. Mario sprach gutes Englisch und wies
mich darauf hin, dass die 35€ für den Trip viel zu viel waren. Es nervte ihn ebenso wie mich. Die
Bootsfahrt war super. Mario hatte Geburtstag. Es gab Rake und Bier. Rettungsringe suchte ich
vergeblich. Egal. Ich fühlte mich super. Mit angetrunkenem Mut ging es ca. zwanzig Kilometer
über den Stausee nach Bajram Curri. Am Ufer angekommen, wurden wir Touristen in einen
Minibus gebeten. Die Straßen waren sehr sehr schlecht. Doch bevor es so richtig losging, hielt
der Fahrer in einer Werkstatt und ließ den Keilriemen wechseln. „Feifff Minots.” Wir fuhren in die
kleine Werkstatthalle hinein. „Die Frauen werden verkauft und die Typen kommen in die
Kohleminen”, platze es aus mir heraus. Meine Mitreisenden fanden das überhaupt nicht lustig.
Ich schon. Mit neuem Keilriemen konnte es weitergehen. Mit jeder Kurve, die wir nun
endlich tiefer in die Berge ins Zentrum des Valbonatals fuhren, wurden die Schluchten steiler
und der Fluss, der reißende Bergbach, lauter. Der grüne Minibus, in dem wir zu sechst
saßen, hatte große Mühe, die Schlaglöcher zu fangen. Mein Blick wanderte hinauf in die
knapp 1000 Höhenmeter und ihre noch nebelverschlungenen Bergspitzen. Der Anblick bestätigte
mich. Die Reise ins Valbonatal war genau das, was ich mir unter einem Natururlaub
vorgestellt hatte. Als wir nach zehn Kilometern die asphaltierte Straße erreichten, wurde die
Reise richtig angenehm. Irgendwie fühlte ich mich so comfy wie in der Schweiz, nur das Bild
war besser. Viel besser, aufregender, zerklüfteter und wildromatischer.
Die tschechische Reisegruppe wurde mitten ins Tal gefahren. Das deutsche Pärchen und ich
zur Rilindja („Rebirth”). Catherine und Alfred begrüßten uns. Es war ein warmer Empfang. Die
Bude war voll. Vier UK Biker. Das kleine Resto und sämtliche Plätze davor waren belegt.
Insgesamt sicher zwanzig Touristen wuselten um mich herum. Das war mir wirklich zu viel.
Catherine bot mir ein Zimmer im Quku i Valbonës Alfred Guesthouse an. Das nahm ich. Ein
Wanderweg sollte mich dort hinbringen. Ich stapfte los und freute mich, angekommen zu
sein. Schnell merkte ich, dass mir ein Wanderstock fehlte. Mein großes Opinelmesser
schnitzte mir einen Kameraden aus einer Art jungen Weide mit dunkler Rinde, flexibel, schwer
zu brechen und stabil. Im trockenen Flussbett, in dem ich den Ast fand, stand eine Kuh. Sie
fühlte sich nicht von mir gestört. Mit dem Wanderstock bewaffnet, ging ich den Weg zum Quku
i Valbonës. Er hatte es in sich. Er war steil und abwechslungsreich. Nass und Trocken.
Felsig, mosig und verwunschen. Auf der Hälfte der Strecke merkte ich, dass ich komplett
durchgeschwitzt und absolut nüchtern war. Das Bier und der Rake der Bootsfahrt hatten sich
verflüchtigt. Am Haus angekommen, begrüßte mich eine alte Dame, eine Bergalbanerin, wie sie
im Buche steht: Weiße Haube, Rock, taff und durchaus gutaussehend für ihr Alter. Sie zeigte
mir, wo ich meine Schuhe auszuziehen hätte. Mit meinen neuen SpeedoLatschen
an den Füßen genoss ich den wunderschönen Ausblick aus dem ersten Stock. Ein erster Wahnsinn
und ein visuelles HIGH! Der Marsch hatte mich so sehr geschlaucht, dass ich mich sofort für
das Bett entschied. Meine Suite diesen Eindruck erweckte das Zimmer bei mir war
überaus angenehm. Ein großes Bett und ein super sauberes und normales westliches Bad.
Nach einer Dusche am nächsten Morgen frühstückte ich frischen Bergwiesenhonig und
Feigenmarmelade.
Ich lernte auch Sebastian und seine Freundin kennen. Beide Master of Economy
Gelöt. Sie kannten das Tal, weil ein Bekannter von den beiden dort gearbeitet hatte.
Egal. Ich packte mir noch ein paar Getränke ein, eben das, was Alfred mir für 500 Lek so
verkaufte: Eine Buddel Wasser (0,5l), zwei Cola (0,6l) und ein Redbull (0,25l). Jeah! Los ging‘s.
Direkt vorne an der Straße begann der erste Wanderpfad, am reißenden Fluss entlang. Geile
Nummer. Ich war so guter Laune und stapfte mit
meiner Familie telefonierend drauflos.
Wieder hatte ich dieses heimelige Gefühl und atmete so fein tief durch. Das war mein Albanien,
wie ich es mir vorgestellt hatte. Der Pfad war wild, ich lief über riesige Brocken aus weißem
Granit.Wunderschön. Leider steckt hier und da schon Plastikmüll zwischen den Steinen. So
schade. Aber in Albanien regt sich der Umweltaktivismus. Das Wandern durch ein riesiges
Farnfeld vor dem Panorama der Berglandschaft war eine unglaubliche Erfahrung.
Habe ich schon erwähnt, wie glücklich ich war? Plötzlich tauchte die Straße wieder vor mir
auf. Drei Bauarbeiter mit Pressluftgenerator im Schlepptau grüßten mich, ich grüßte zurück.
„German!”. Die drei lachten herzlich und winkten zum Gruß. Ich tat das Gleiche. Die
Asphaltstraße wurde immer steiler. Rechts von mir entdeckte ich ein kleines Haus auf der
anderen Seite des Grabens. Eine kleine Brücke führte zum Haus. Ich warf einen ehrfürchtigen
Blick auf die Berge. Das Haus war eine alte kaputte Mühle. Eine echte alte Mühle. Sie war schon
ein bisschen unheimlich. Weiter Richtung Berg wandernd, wurde die alte Mühle hinter mir immer
kleiner. Ein Viehweg lag nun vor mir, er war zwar steinig, aber gut zu gehen. Die Zäune der
für die Viehhaltung kultivierten Wiesen schienen relativ neu zu sein. Die zugehörige Alm vor
mir war in einem, ich glaube für Bergregionen normal verwitterten, aber gut erhaltenen Zustand.
Ich musste nicht über den Stacheldrahtzaun klettern, er hatte eine Öffnung. So verließ ich das
letzte Stück Zivilisation.

 

DEMNÄCHT TEIL: III

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